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Kinder in Not brauchen unsere Hilfe – sie brauchen die Kindernothilfe. Die Kinder-Not-Hilfe Saar e.V. leistet wertvolle und unverzichtbare Arbeit.
Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, kranken und behinderten Kindern zu helfen, deren Eltern aus unterschiedlichen und insbesondere finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, den Kindern die notwendige medizinische Betreuung angedeihen zu lassen.
Es geht aber um mehr als finanzielle Unterstützung. Wichtig ist die ideelle Hilfe: Kind und Familie finden in der Kindernothilfe persönliche Ansprechpartner; sie finden Halt – eine Hand, die sie festhält; ein Ohr, das ihnen zuhört; einen Mund, der ihnen Mut zuspricht.
Die Kinder-Not-Hilfe im Saarland ist ein Beispiel dafür, wie ehrenamtliche und uneigennützige Hilfe funktionieren kann. Was wäre unsere Gesellschaft ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich in der Freizeit für andere einsetzen? Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe ohne Blick auf den eigenen Vorteil sind Tugenden, die zum Glück in unserer leider zunehmend individualisierten Gesellschaft noch vorhanden sind. Es gilt, solche guten Beispiele zu unterstützen und hervorzuheben, einen Impuls für andere zu geben, sich auch ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren. Wir müssen Beispiele setzen für eine aktive Bürgergesellschaft.
Die Kinder-Not-Hilfe Saar e.V. ist ein solches Beispiel, das ich aus gutem Grund sehr gerne und mit Nachdruck unterstütze. Ich wünsche der Kindernothilfe, dass es ihr mit der engagierten Arbeit gelingt, vielen Kindern und ihren Familien zu helfen. Kinder sind unsere Zukunft und Kinder sind unser Kapital – und mit der Hilfe für ein Kind helfen wir einer Familie und mit dieser Hilfe helfen wir unserer Gesellschaft insgesamt.
Ich bitte alle, die Kinder-Not-Hilfe Saar e.V. bei ihrer schweren, aber wichtigen Arbeit zu unterstützen und dazu beizutragen, dass der Verein weiter wächst und gedeiht.
Astrid Gercke-Müller
„Mensch sein heißt verantwortlich sein.“
Durch meine 35jährige Berührung mit Kranken und Behinderten erlebe ich täglich, wie diese Menschen denken, fühlen, handeln und reagieren. Ich weiß, welch großes Maß an Wärme und Geborgenheit sie benötigen.
Sind auch Kinder die Betroffenen, wird ein noch größeres Maß an Liebe und Zuwendung erforderlich. Geraten die Eltern zudem noch in einen sozialen Konflikt, fehlen oft die Mittel zu therapeutischen Maßnahmen.
Nicht jede medizinische Versorgung wird vom Staat sichergestellt.
Mir war bewusst, dass ich als gesunder Mensch ein wenig dazu beitragen kann, Kindern, die in Not geraten sind, zu helfen. So gründete ich im Jahre 1997 zusammen mit einigen Gleichgesinnten den Verein KINDER-NOT-HILFE SAAR e.V.
„Denn Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns Halt im Leben.“
Christa Jochum